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Substitution von Primärenergie

Die iES Biopark Großenhain Projektgesellschaften i. Gr. beabsichtigen auf dem Industriegelände Großenhain zwei getrennte Biogasanlagen zur Produktion regenerativer Energien zu errichten und zu betreiben.

Hierzu sollen zwei juristisch unabhängige Projektgesellschaften gegründet werden, die ihrerseits die Errichtung und den Betrieb je einer der zwei Anlagen sicherstellen. Die für den Betrieb der Anlage notwendige Peripherie wird im Rahmen eines weiteren Antragsverfahrens durch die iES - Energie Großenhain GmbH beantragt und sodann auch errichtet und betrieben.

Die Projektpartner legen Wert darauf, dass in den nunmehr geplanten Biogasanlagen ausschließlich nachwachsende Rohstoffe stofflich und energetisch verwertet werden sollen. In Betracht kommt vorrangig über Vertragslandwirte zu liefernder Mais oder vergleichbare Stoffe, die als solche nicht dem Abfallrecht unterfallen. Ausgeschlossen sein soll der Einsatz anderer, insbesondere besonders überwachungsbedürftiger Abfälle.

Im Folgenden sollen die geplanten Vorhaben anhand einer Schilderung einer Einzelanlage dargestellt werden.

Der Zweck der zu errichtenden Anlage ist die Vergärung von hauptsächlich Mais (12.000 t/Jahr) zur Gewinnung von Biogas und die anschließende energetische Verwertung. Die Stoffe werden durch Vertragslandwirte aus einem Flächenumkreis von rund 20 km um die Anlage zu beziehen sein.

Zur Sicherstellung einer erfolgreichen Akquise ist im Vorfeld als Vorleistung erforderlich, zunächst die Bewilligung für Errichtung und Betrieb der Anlage zu gewährleisten.

Der Einsatzstoff wird unter Ausschluss von Luft in einem geschlossenen, beheizten Fermentersystem unter anaeroben, mesophilen Bedingungen (38° C) vergoren. Das entstehende Gas sammelt sich in einem über dem Fermenter angeordneten Gasfolienspeicher (Folienhaube) und kann von dort zur energetischen Verwertung abgezogen werden. Das Biogas wird in einem am Standort der Vergärungseinheit befindlichen Blockheizkraftwerk (625 kWel , 698 kW therm., 1.572 kW Gesamtfeuerungswärme) zur Gewinnung regenerativer, CO2-neutraler Energie verbrannt und durch Kraft-Wärme-Kopplung sowohl in elektrische als auch thermische Energie umgewandelt.

Der produzierte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist, die Abwärme für die Wärmeversorgung von Ortsteilen Großenhains zur Verfügung gestellt.

Hierzu wird die iES Energie Großenhain GmbH eine Wärmetrasse zu potentiellen Abnehmern im Ortsbereich Grossenhain anstreben und betreiben.

Das ausgegorene Substrat wird in Substratbehältern bis zur Ausbringung auf landwirtschaftliche Flächen gelagert. Die Abnahme soll im selben Verhältnis wie die Anlieferung durch die vertraglich zu bindenden Landwirte erfolgen. So ist sichergestellt, dass die Nährstofffrachten auf deren Aufwuchsflächen durch die Rückführung des Entzuges als gleich bleibend betrachtet werden können.

 
Preise, Anerkennungen
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Preise und Anerkennungen:

für Kulturhaus Schloss Großenhain:

  • BDA Preis Sachsen
  • Balthasar-Neumann-Preis 2004
  • sächsischer Architektur-Kunstpreis 2002
  • deutscher Städtebaupreis 2002

 

für Naturerlebnisbad, Landesgartenschau Großenhain:

  • Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2003
  • Förderpreis Lebendige Stadt 2002
 
Wir sind Mitglied der iES-Gruppe


Wir sind Mitglied der iES Gruppe geworden. Die iES Gruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung von Konzepten zur Einrichtung von Contracting - Projekten im Energiesektor. In den Bereichen Kraft-Wärme-Kopplung und Nutzung regenerativer Energieträger, deckt die iES Gruppe  die gesamte Wertschöpfungskette ab - von der Konzeptionierung und Projektierung, von Anlagen die Strom und Wärme produzieren, über Brennstoffbeschaffung und Finanzierung bis zur Errichtung und Betrieb dieser Anlagen.

 
IBB erhält internationale Anerkennung
IB Berdnik erhält internationale Anerkennung
       
132 Teams aus 7 Nationen bewarben sich um den Balthasar-Neumann-Preis 2004
       
Bereits zum sechsten Mal wurde in diesem Jahr der Balthasar-Neumann-Preis ausgelobt. Der Preis wird alle 2 Jahre vergeben. Gestiftet wird er vom Bund Deutscher Baumeister BDB und der db deutschen bauzeitung und ist mit 10.000 Euro dotiert.
Der fränkische Baumeister Balthasar Neumann verkörperte den Leitgedanken eines Ingenieurarchitekten. Einzigartig führte er fantastische Raumkonzeptionen im Wechselspiel mit souveräner Beherrschung ingenieurtechnischen Wissens zu erlebbarer Wirklichkeit zusammen.
Im Andenken an diesen außer gewöhnlichen Baumeister werden Anhand eines bemerkenswerten Bauwerkes die beispielhafte Zusammenarbeit verschiedener am Bau beteiligter Disziplinen ausgezeichnet.
Um die Auslobung 2004 bewarben sich Architekten- und Ingenieurteams aus 7 Nationen mit insgesamt 132 Arbeiten. Davon kamen 103 Bewerbungen aus Deutschland, 8 aus den Niederlanden, 7 aus Österreich, 6 aus der Schweiz, je eine Bewerbung aus Belgien, Luxemburg und Spanien.

Nach zweitägiger Beratung entschied sich die sechsköpfige Jury einstimmig den Balthasar Neumann Preis 2004 an folgende Architekten- und Ingenieurteams zu vergeben.
       
1. Preis Gateshead Millennium Bridge  Architekt W. Eyre mit Gifford Engineers, London - Großbritannien  
2.  Preis  Anerkennung
Kulturhaus Schloss  Architekt K. Springer mit Ingenieur  J. Berdnik,  - Deutschland
  Blockheizkraftwerk mit Verwaltung  Architekt  P. Bretz mit BLS Energieplan Luxenburg
  Markthalle Färberplatz  Architekt Miller & Maranta mit Ingenieur  B. Gartmann, Aarau - Schweiz
       
Als einziges deutsches Team erhielt der aus Berlin kommende Architekt Springer und der in Ellwangen und Großenhain ansässige Ingenieur Josef Berdnik mit seiner Mannschaft die Auszeichnung für die innovative Implementierung der modernen technischen Ausrüstung in das Kulturhaus Schloss Großenhain.
Die Preisverleihung fand am 25. Juni in der Würzburger Residenz statt. 

Wir gratulieren den Teams allen teilnehmenden Teams und den Gewinnern.

Kontakt E-Mail: info@ib-berdnik.de

 
INGENIEURBÜRO BERDNIK ENERGIE- UND GEBÄUDETECHNIK info@ib-berdnik.de